[ASBH] Advanced Song of Blades and Heroes

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    • [ASBH] Advanced Song of Blades and Heroes

      Was ist Advanced Song of Blades and Heroes!??
      ASBH ist ein universeller Skirmisher, bei dem jede Miniatur verwendet werden kann, die man so zuhause herumliegen hat. Man bastelt sich einfach ein passendes Profil für die entsprechende Mini, und legt los. Das geht dank dem Online- Tool sogar sehr schnell und unkompliziert. Mit ein paar Klicks hat man seine komplette Bande erstellt, und kann wirklich von der Clanratte bis zum Riesen alles abbilden. Dabei hat man sowohl die Wahl zwischen vielen schwächeren Einheiten, weniger starken Einheiten, oder einem guten Mittelmaß.Im Grundregelwerk sind aber auch Armeelisten der bekanntesten Völker enthalten, wenn man einfach nur darauf losspielen möchte, und keine besonders außergewöhnlichen Figuren spielen möchte. So brachte also jeder zwei kleine Banden mit. Prince nahm seine Mortheim- Zwerge und Goblins mit, ich hatte Zwerge und Orks im Gepäck.

      Linksammlung:Die Regeln im Überblick
      Bei ASBH hat jede Figur einen Qualitätswert von 2 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Wenn man diese Figur aktivieren möchte, würfelt man einen, zwei oder drei W6. Jedes Ergebnis, welches den Qualitätswert mindestens erreicht, zählt als Erfolg und gibt eine Aktion. Jeder Misserfolg, gibt dem Gegner die Möglichkeit einer Reaktion. Diese findet sogar noch vor der Aktion des Startspielers statt. Ab zwei Misserfolgen, kann der Gegenspieler sogar einen „Turnover“ wählen. Dabei verfallen alle weiteren Aktionen, und die Initiative geht sofort zum Gegner über. Es kann also passieren, dass man in seinem Zug nicht alle seine Figuren aktivieren kann. Man sollte also stets abwägen, welche Figur man wann, mit wieviel Aktionen aktivieren möchte.

      Neben dem Qualitäts- Wert, hat jede Figur noch einen Combat- Wert. Dieser wird im Kampf zu einem W6 addiert. Übertrifft man den Gegner dabei, wird er entweder zurückgestoßen oder niedergeschlagen. Verdoppelt man das Ergebnis des Gegners, ist dieser sofort tot. Wenn das Ergebnis des Gegners sogar dreifach übertroffen wird, wird dieser besonders grausam getötet (gruesome Kill), was weitere Effekte nach sich zieht. Natürlich gewähren Waffen, Zauber und andere Einflüsse Boni, bzw. Mali auf diesen Wurf.

      Wirklich interessant wird es aber erst mit den sogenannten „Traits“. Diese stellen die Fähigkeiten und Eigenschaften der Figur da, und können ebenfalls, im Rahmen bestimmter Punktkosten, frei verteilt werden. Um meinen brutalen Ork- Warboss darzustellen, gab ich ihm beispielsweise die Traits „Leader“, „tough“, und „huge Weapon“. Dies machte ihn zum Anführer meiner Truppe, erhöhte seine Lebenspunkte, und stattete ihn mit einer gewaltigen Axt aus, die besonders hohen Schaden verursacht. Mit der Kombination dieser Traits, in Verbindung mit den Qualitäts- und Combat- Wert kann man also sehr individuelle und spezielle Charaktere erschaffen, und alle denkbaren Typen abbilden.

      Ein Schlachtbericht:
      In unserer erste Schlacht trafen meine Wildorks auf Prince‘ Mordheim- Zwerge.Meine Bande bestand aus dem oben genannten Anführer, vier Nahkämpfern, zwei Bogenschützen und einem wahnsinnigen Ork- Schamanen. Relativ unspektakulär. Für mein erstes Spiel wollte ich es aber einfach halten. Prince hatte ebenfalls eine Mischung aus Nah- und Fernkämpfern dabei, verzichtete aber auf die Magie, und packte stattdessen noch einen Slayer ein.Das Scharmützel begann, und Prince‘ Schützen brachten sich in gute Schussposition, während die gepanzerten Nahkämpfer mit Schild geschlossen vorrückten. Nachdem Prince‘ Zug vorbei war, beschlossen meine Wildorks noch ein bisschen zu streiten, und gaben die Initiative sofort wieder an Prince zurück (Turnover bei meiner ersten Aktivierung. Hallo Doppel- Eins).Der Slayer sehnte sich nach einem ehrenvollen Tod, und stürmte einsam und todesmutig mitten in meine vier Wildorks und den Warboss. Ich erfüllte ihm seinen Wunsch nach einem spektakulären Tod, und enthauptete ihn fachmännisch (gruesome Kill). Zwei seiner Schildträger, die das mit ansehen mussten, wichen daraufhin entsetzt zurück, fingen sich in der darauffolgenden Runde aber wieder.Nach ein bisschen hin- und her, und einigen anfänglichen Regelfehlern, wurde das Spiel dann zugunsten der Orks entschieden.

      Im zweiten Spiel trafen dann Prince‘ gemeine Goblins auf meine Zwerge.Seine Truppe bestand aus zwei Wolfsreitern, einigen feigen Bogenschützen mit Giftpfeilen, sowie einem besonders fiesen Goblin- Attentäter und natürlich dem Anführer. Gegenüber standen ihnen mein Zwergen- König mit seinen dick gepanzerten Leibwächtern, sowie einigen Zwergen- Hammerträgern, und zwei Musketen- Schützen.Dieses Spiel verlief anfangs deutlich zugunsten der Goblins, welche durch ihre schnellen Nadelstich- Manöver immer wieder einzelne Ziele herausnehmen konnten. Ein Wolfsreiter flankierte mit einem Bogenschützen meine Hammerträger und fiel ihnen in die Seite. Da die Zwerge sowieso sehr langsam unterwegs waren, wurden sie so bereits zu Anfang der Partie getrennt. Eine Königswache nach der anderen fiel, und so stand der König irgendwann alleine zwischen den Goblins.Erst als die Musketen- Schützen das Schlachtfeld erreichten, schöpfte der König neuen Mut, und tötete einen der Goblins auf besonders grausame Art und Weise (gruesome Kill), die ich hier nicht näher beschreiben möchte. Einige der Goblins die das mit ansehen mussten, nahmen sofort die Beine in die Hand und flüchteten vom Schlachtfeld. Das war der Zeitpunkt, an dem sich das Blatt wendete. Die Zwerge konnten aufschließen, und vertrieben so einen Goblin nach dem anderen.

      Fazit:
      Ich bin begeistert. ASBH bietet einfache Grundregeln, die schnell zu erlernen sind. Dennoch bekommt man durch die Traits unzählige Möglichkeiten seine Bande zu individualisieren, und Tiefe ins Spiel zu bringen. So werden verschiedene Taktiken möglich, und jedes Volk fühlt sich einzigartig an.Die Spielmechanik geht flott, lässt sich einigermaßen planen, und bietet trotzdem noch genau das richtige Maß an Zufall. Wer ein klassisches Fantasy- Skirmish- Spiel sucht, und gerne seine eigenen Figuren verwenden möchte, ist hier genau richtig.Das System bietet außerdem noch einiges mehr. Magische Gegenstände, Ausrüstung, Szenarien, Kampagnenspiele mit Entwicklung, etc. Außerdem sind bereits Erweiterungen erhältlich, welche beispielsweise zwergische Runenmagie einführen..Ich hatte viel Spaß und würde das Spiel gerne öfter spielen. Meiner Meinung nach eine echte Alternative zu Mortheim und Frostgrave. Danke an @Prince für die spannenden Spiele!

      Edit: Der Post wurde am 16.1.2018 von PumpkinBrother editiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von PumpkinBrother ()

    • Oder man behält einfach seine herkömmlichen Basen...

      Vielleicht stehe ich mit meiner Meinung auch alleine da, aber ich denke es handelt sich hauptsächlich um die Optik. Spielentscheidend ist das denke ich nicht. Von dem her werden meine Tiermenschen auch weiterhin auf eckigen Basen stehen.
      Blood Bowl 2017
      (w/d/l)
      3/1/7
      Zuletzt: 1:2 | 1:0 CAS vs. No Garlic For Old Men (Backstein Division)
    • Ich finde das Spiel spielt sich mit Rundbasen besser! Ich habe ja meine ersten Spiele mit den Bretonen auf Eckbases gespielt, und da war es immer etwas tricky zu entscheiden, wer mit wem in Basekontakt ist.

      Dass die Basen einen Einfluss auf das Spiel haben, stimmt natürlich, aber so riesig ist mMn der Unterschied zwischen 25mm und 32mm Bases nicht. Hat alles Vor- und Nachteile.

      Mittlerweile gefallen mir die 32mm Bases auch besser. War zwar eine Umstellung, aber hat sich gelohnt.
      Trainer von Totentanz Inghoulstadt - einer fröhlichen Truppe... :D
    • Davon abgesehen dass Rundbases (meiner Meinung nach) besser aussehen, gibts tatsächlich einige Unterschiede zu den Eckbases. Diese sind aber nicht spielentscheidend.
      Auch die Basegröße ist nicht so tragisch wie am Anfang vermutet. Klar kommt derjenige mit größeren Bases bei jeder Bewegung etwas weiter, dafür blockieren sich diese Einheiten oft selber.
      Mein Ork- Megaboss steht beispielsweise auf einer 50mm Base. Der Kerl bewegt sich zwar recht schnell, bleibt aber an jedem Hinderniss hängen, und tut sich schwerer am Gegner "Platz zu haben".
      Meine Skaven auf 25mm Bases hingegen bewegen sich deutchlich langsamer, haben aber auch locker mal zu 7. oder zu 8. um den Gegner herum Platz.

      Fazit nach einigen Spielen: Nimm diejenigen Basegröße die zu den Miniaturen passen. Und wenn Deine Modelle auf Eckbases stehen, dann ist's auch nicht wild.
      Wenn Du Dir eine neue Bande bauen möchtest, geh auf Rundbases.