Warhammer 40K

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    • Ich denke, im April sollte was in Sachen 40K gehen. Oder beim NAFL@DJK Ende März schon, dann halt ein kleineres Spiel.


      Macht oder Punkte? Ich würde gerne beides ausprobieren. Macht hat den entscheidenden Vorteil, dass man schnell was zusammenstellen kann, ohne lange rechnen oder Armeelisten schreiben zu müssen. Und man flexibel ist, also nicht eine neue Liste schreiben muss, wenn man für ein Spiel bei einem taktischen Trupp einen schweren Bolter mit einem Rakwerfer ersetzt. Oder dem Sergeant eine andere Ausrüstung gibt.

      Die Punkte sind auf der anderen Seite genauer. Wenn ich für alle Upgrades Punkte bezahlen muss, dann überlege ich genau, welche ich brauche. Wenn sie einfach kostenlos sind (wie bei der Macht), dann packe ich alles rein, was geht.

      Ob die Punkte fairer sind, weiß ich nicht. GW hat jahrzehntelang Punkte gehabt und das war keine Garantie für ausgewogene Spiele.

      Also wie gesagt, ich bin offen für alles und würde beides gerne ausprobieren.
    • Meine erste Auktion waren ca. 2.000 Punkte. Zusätzlich habe ich mir diese Woche noch 22 weitere Marines und 1 Cybot für insgesamt 20€ geschossen. Damit bin ich locker über 2.500 Punkten für insgesamt unter 75€. Und alles bemalt oder gelb grundiert.

      Allerdings will ich nicht unbedingt genau diese Modelle alle bemalen, weil das z.B. 40 Taktische und 20 Terminatoren wären. So viel brauche ich gar nicht. D.h. ich werde auf jeden Fall bis zu den 1.000 Punkten malen und dann entscheiden, ob ich mit den vorhandenen Minis weitermache oder mir neue Sachen kaufe.

      Ein Panzer wäre z.B. nett oder 1 Einheit von den schönen neuen Marines mit ihren fancy Anzügen. Und die müsste ich noch kaufen.

      Was ich von den Auktionen nicht verwenden kann, wird einfach wieder bei eBay reingesetzt. Ist zwar ein bisschen ein Aufwand, aber wenn man gebraucht kauft, muss man halt manchmal aussortieren.
    • Mit der Vorfreude, dass evtl. doch bald mal ein Spielchen mit meinen Eldar anstehen könnte, habe ich gleich einmal die Frage Punkte oder Macht angegangen. Die Vorbereitung ist mit Macht wesentlich einfacher, weil die Unit-Karten dann schon komplett fertig sind.
      Wenn man mit Punkten arbeitet, dann ist da viel Vorarbeit notwendig, wenn man keinen Armybuilder zur Hand hat. Denn dann muss man erst einmal die Punkte für die Miniatur bzw. den Truppentyp herausfinden und dann die Ausrüstung dazu berechnen. Das ist zwar nicht kompliziert, aber ist halt Arbeit.
      Dennoch könnte die Einteilung mit Punkten die fairere der beiden sein.
    • Ich denke, auf unserem Niveau könnte Macht für den Anfang reichen.

      Nachdem ich mir das Regelwerk und den SM Codex nun durchgelesen habe, finde ich die 8. Edition sehr gut und würde die gerne testen. Ich freu mich zwar auf das Premierenspiel gegen @Surion nach der 3. Edition, aber danach will ich die 8. unbedingt spielen.

      Bis zum NAFL@DJK schaffe ich 1.000 Punkte oder das Äquivalent in Macht.
    • Ich habe vorgestern mal meine Orks ausgepackt. Insgesamt ca. 80 Machtpunkte. Vorhin war ich noch im GW Laden, und er meinte das 50 Machtpunkte etwa 1000 P. entsprechen. Das wäre doch eine schöne Größe für das NAFL@war.

      Hier meine Truppe:
      [img]http://nafl.de/gallery/userImages/71/2069-7176d003.jpg[/img]

      Und eine Nahaufnahme:
      [img]http://nafl.de/gallery/userImages/67/2068-67845996.jpg[/img]

      Ich habe dann auch ein kleines Testspiel gegen meine Imperial Guard gemacht, um die Regeln zu testen. Die Regeln sind schon wirklich sehr einfach, und ich kam sehr schnell rein. Was mir auch gut gefiel ist, dass die Waffenprofile bei den Einheiten mit dabei stehen (zumindest die wichtigsten) und außerdem alle Waffen in einem Index alphabetisch (!) geordnet sind. Super!!! Ich habe leider an dem Abend nur drei Spiel Züge geschafft, aber am Ende des zweiten Zug hatte der Leman Russ alleine einen gesamten Orktrupp erschossen, während mein Waaaghboss einen Imperialen Infanterie Trupp im Nahkampf erschlug (in der dritten Runde!).

      Hier ein Bild vom Spiel auf meiner neuen Matte von Deepcut Studios:
      [img]http://nafl.de/gallery/userImages/62/2070-62bb5eb7.jpg[/img]

      So schön wie "einfache" Regeln an sich sind - die massiven Vereinfachungen sind schon komisch. Hier ein paar Beispiele:
      - Fahrzeuge haben einen 360° Feuerbereich. Die Sichtlinie wird nicht mehrfach von der Waffe, sondern von irgendwo aus gezogen. Naja.
      - Infanterie in Deckung (Ruinen, Wald etc) profitiert von der Deckung, aber Inf. Die dahinter steht und durch die Deckung hindurch gesehen wird nicht (man muss IM Gelände stehen).
      - Man trifft immer auf den selben Trefferwurf (BF bzw KG), egal gegen wen man kämpft. Reichweite, Deckung etc spielt keine Rolle. Das ist ungewohnt.

      Ich denke gerade bei den Geländeregeln werden wir einige Sachen selber festlegen müssen, um die sehr spärlichen und knäpplichen Regeln auf unsere Sammlungen anzupassen.

      Dennoch bin ich sehr gespannt auf unsere ersten Spiele! :D W40K war lange Zeit mein Liebling-Tabletop.
      Trainer von Totentanz Inghoulstadt - einer fröhlichen Truppe... :D
    • Danke für den ausführlichen Bericht! :thumbup: Für ein Fazit bzw. Änderungsvorschläge ist es meiner Meinung nach noch zu früh, wenn man nur 1 Spiel und v.a. nur gegen sich gespielt hat. Da würde ich gerne die ersten Schlachten abwarten. Was ich an Spielberichten auf YouTube gesehen habe, ist es auch mit Fahrzeugen und mit Gelände ein sehr taktisches Spiel, bei dem man viel bedenken muss.

      Den Einwand, dass man immer mit dem gleichen Wert trifft, egal auf was man schlägt oder schießt, kann ich nachvollziehen. Bei AoS hat mich das auch sehr gestört. Aber beim neuen 40K haben sie es entscheidend verbessert: das Verwunden ist nämlich von ST und W abhängig und damit auch vom Gegner! Das war ja bei AoS noch nicht der Fall. Und so macht es für mich absolut Sinn, wenn man schießt:

      - der erste Wurf bildet nur das Geschick / die Zielgenauigkeit des Schützen ab
      - der zweite Wurf vergleicht die Waffenstärke mit der Widerstandskraft des Ziels
      - der dritte Wurf deckt die Rüstung des Ziels ab, wird aber durch die Waffe modifiziert, zudem kommt hier die Deckung ins Spiel.

      Mathematisch macht es keinen Unterschied, ob man die Deckung schon beim Schuss oder erst beim Rüstungswurf einberechnet. Aber der von GW gewählte Weg geht schneller, weil man den BF-Wurf würfeln kann, ohne zu überlegen. Meine Marines treffen immer auf die 3+, die Charaktere auf die 2+. Das muss ich nie nachschauen. Schnell und elegant.

      Zudem gibt es einen Modifikator von -1 für den Trefferwurf in Bewegung, nämlich bei schweren Waffen. Die anderen Waffen sind dafür gebaut, dass man sie beim Vorrücken abfeuern kann. Finde ich gut.

      Man muss sich überlegen, welche Komplexität / Realitätsnähe einem Spiel gut tut. Bei den Fahrzeugen wurden Bewegung und Sichtlinien stark vereinfacht. Dafür haben sie nun ein Profil, das sich mit zunehmenden Schaden verschlechtert. Da ist also an anderer Stelle wieder Komplexität dazugekommen. Man muss sehen, wie das in der Praxis funktioniert.
    • @Prince: Ich gebe dir absolut Recht. Wir sollten ausprobieren. Ich habe auch nochmal in Ruhe nachgedacht. Ein Spiel ist ja auch immer, was man daraus macht. Ich für mich persönlich würde nicht darauf bestehen eine Sichtlinie zu haben, nur weil ich die Schwertspitze des Space Marine Captains sehen kann. So etwas verhindert nur, dass geile Modelle in schönen Posen aufgestellt werden. Andere Beispiele dafür sind Bannerstangen oder Antennen bei Fahrzeugen.
      Trainer von Totentanz Inghoulstadt - einer fröhlichen Truppe... :D
    • Ich finde Prince hat viele Dinge gut zusammengefasst. Und ich sehe das auch so, dass man erst mal die Regeln gründlich testen sollte, bevor man modifiziert. Vielleicht erweist sich das eine oder andere doch als praktisch bzw. sinnvoll.

      Was die Machtpunkte für die Anfangsphase angeht, so habe ich mich gefragt, ob wir nicht erst mit weniger Punkten anfangen sollten. Bei kleinen Minischlachten kommt man am Anfang leichter rein und kann dann stückchenweise aufstocken und komplexer werden. Ich würde mal so 30 Machtpunkte grob schätzen. Das reicht, um ein bißchen Infantrie aufzustellen und die Grundregeln zu verstehen. Dann als nächstes 40 oder 50, damit die Bandbreite an Truppen größer wird.

      Außerdem sind die Testschlachten dann schneller vorbei und man kann evtl. gleich noch einmal spielen, um das gewonnene Wissen einzusetzen.
    • @Pauli: Naja, modifizieren würde ich es im Fall von Gelände nicht nennen. Im Regelbuch steht ja drinnen, dass man für selbst gebautes Gelände gemeinsam mit seinen Freunden Regeln vereinbaren sollte. Es soll ja allen gefallen und Spaß machen.

      Ich gebe dir aber Recht, dass wir das nicht in den ersten Spielen tun sollten.

      Wegen der Machtpunkte für Mittwoch: Ich denke 30 Punkte sind eine geeignete Größe. Das sind dann 2-3 Infanterietrupps und ein großes oder zwei kleine Fahrzeuge.
      Trainer von Totentanz Inghoulstadt - einer fröhlichen Truppe... :D
    • Im Regelbuch stehen aber auch Regeln für 6 oder 8 verschiedene Geländearten drin, die reichen uns doch für den Anfang erst einmal. Ich habe auf YouTube eine Menge Spielberichte ohne neu ausgedachte Geländearten gesehen und die waren trotzdem sehr taktisch und sehr spannend.

      Bei den Machtpunkten müsst ihr euch ein bisschen nach mir richten. Ich habe ja nur ganz wenige Miniaturen, bin deshalb nicht sehr flexibel und kann nicht einfach Einheiten austauschen. 30 Machtpunkte sind für mich z.B. sehr schwierig, 35 wäre möglich. Insgesamt habe ich 55.